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Der Regenbogenbock

Gestern saßen mein Sohn und ich an. Da nicht viel los war, entschlossen wir uns über unseren ersten erlegten Bock ein Gedicht zu verfassen:

Der Regenbogenbock

Der Jäger nahm des Sohnes Hand.
Der Ruf des Bocks schallte durch das Land.

Beide im Revier die Leiter erklammen.
Die Natur, das Wild, sie jagten zusammen.

Der Fuchs schnürte an ihnen vorbei.
Die Hasen in der Sasse, davon waren es zwei.

Die Sonne wich dem Regen, ein Sturm zog auf.
Der Sohn sprach zum Vater: „Ich bleibe du auch?“

„Mein Sohn, wenn du möchtest, dann bleibe ich hier.
Trotz Regen und Sturm, ich jage mit dir!“

Die Wolken verschwanden, die Sonne kam hervor.
Am blauen Himmel stieg der bunte Bogen empor.

Die Sage spricht, ein Wunsch man nun hat.
Der Sohn ganz heimlich um einen Bock er bat.

Spät am Abend die Sonne schon tief,
da hörten die beiden wie der Bock sie rief.

Der Blick durchs Glas Gewissheit erschuf,
da stand der Bock und es war auch sein Ruf.

Der Stutzen ganz langsam in Anschlag gebracht.
Der Sohn dem Vater sein Handeln bewacht.

Der Schuss, der muss sitzen-
nun ist es soweit!
Der Bock zog aufs Feld, er stand recht und auch breit.

Der Waidmann er schoss, die Kugel flog satt,
er traf den Bock genau auf das Blatt.

Der Sohn voller Ehrfurcht im Ohr noch der Schall,
die Freude war groß, der Bock lag im Knall.

Nun ging es ans Stück mit reinem Gewissen.
Ein Spruch, ein Bruch und der letzte Bissen.

Erfüllt ist der Wunsch, der Sohn er war froh.
Der Jäger sprach Waidmannsheil und ein Horrido!

So war‘s und so ist’s, wird immer so gehen,
wenn Vater und Sohn zusammen jagen und stehen!

Waidmannsheil ?

Autor: Martell Göbert

Mehr Infos zum Autor finden Sie hier.

Tags: Ein GEDICHT

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